Herzlich begrüße ich Euch!
Doch bevor es um die oft übersehene Pflanze geht, mehr in Bildern, als im Wort, erlaubt mir ein paar ernstere Töne.
Zu meinem Bloggen.
Auch wenn ich weiß, dass durch das Bloggen liebe Kontakte entstehen können, es den Austausch untereinander gibt.
Es ist auch ein schnelllebiges Medium.
Ich habe viele Blogs inzwischen kommen, gehen, ausschleichen sehen.
Manche vermisse ich schmerzlich, besonders die, deren Menschen mir besonders wichtig wurden.
Und die so enorm inspirierten.
Seit ein paar Wochen (länger als die angekündigten 1-2 Wochen) bin ich nun im eher kommentierfreien Modus.
Ein paar vorverfasste Posts habe ich währenddessen gepostet.
Mir fällt es schwer, nicht zu kommentieren.
Seit meiner Blogeröffnung im letzten Jahr lasse ich doch viel und oft Kommentare da.
Bemühe mich um persönliche Worte.
Weil es mir wichtig ist!
Weil ich weiß, wie sehr man sich darüber freut!
Weil das auch einen Teil des Bloggens für mich ausmacht.
So bleibt man in Kontakt.
Einerseits fällt es mir also schwer, nicht zu kommentieren.
Über die Zeit hinaus, als es wirklich überhaupt nicht möglich war, weil bei uns Ereignisse anstanden.
Doch andererseits wird mir sehr bewusst deutlich, dass ich es so wie bisher nicht weiterführen kann.
Ganz oder gar nicht...??
Kommentieren...? Bloggen...?
Es liegt mir fern, jemanden zu enttäuschen, wenn meine Kommentare in Zukunft weniger ausfallen werden.
Allerdings kam ich selbst in der Vergangenheit häufig gar nicht erst zum Posten, weil ich doch noch gerne bei jedem etwas schreiben wollte.
Oft bin ich erneut zurück gegangen, um dann noch ein paar Worte da zulassen.
Das alles immer vom Tablet aus, welches nicht nur langsam arbeitet, sondern manchmal ganze Kommentare verschlingt... .
Zu Gunsten des Postens und der eigenen Familie, das muss ich auch klar schreiben, werde ich in Zukunft leider, leider nicht immer schreiben können.
Natürlich, es besteht keine Verpflichtung, das ist mir auch klar.
Doch mein Herz möchte es eigentlich.
Was auch ganz deutlich wurde in den Wochen, und auch die Schnelllebigkeit der virtuellen Welt unterstützt, ist die Tatsache, dass es nicht ganz so viele Kommentare gegeben hat, wie es in der Kommentierzeit zuvor noch gewesen ist.
Sicher.
Der Fußball, der Sommer, die Urlaubszeit, allgemein eine gewisse Blogmüdigkeit, bis hin zu denen, die sich inzwischen auf anderen virtuellen Medien austauschen...all dies spielt auch eine Rolle.
Ja, damit muss ich wohl leben.
Es geht ja auch nicht um die Menge der geschriebenen Botschaften, nein!
Versteht mich nicht falsch!
Ich erhielt dennoch sehr viele Zeilen!
Es geht auch darum, ob man meinen Blog so mag, wie er ist, auch wenn mein Kommentieren beschränkt werden muss.
Ob die Menschen, die mir sehr wichtig geworden sind als Blogger und Leser, die mir sonst geschrieben haben, auch SO gerne bei mir lesen.
Auch SO hin und wieder gerne vorbei schauen mögen.
Oder, ob es doch eher ein Geben-und Nehmen ist, zu immer gleichen Teilen, wenn man bloggt.
Zumindest dann, wenn es sich nicht um einen ganz großen Blog handelt, der einfach auch anderes zu bieten hat.
Ja, das sind Gedanken.
Und das Leben fordert mich auf, umzudenken als Blogger.
Die Tage, an denen ich eher unbemerkt lesen und schreiben konnte, sind, schon länger, vorbei.
Es gibt mindestens ein Augenpaar, ein Händepaar, das sofort merkt, wenn meine Aufmerksamkeit abgezogen wird. :-)
Denn Situationen ohne dieses Augenpaar, gibt es quasi nur nachts - als kindliche Spät- und Kurzschläferin ist das eben so.
Ich danke Euch, dass ihr hier in der Vergangenheit vorbei gesehen habt!
Ich freue mich immer sehr, wenn ihr mir ein Zeichen, eine Botschaft, eine Mail hinterlassen habt!
Nun werde ich verändert da sein.
Manchmal nachdenklich, wie schnelllebig das Bloggen sein kann...manchmal nachdenklich darüber, wie schnell ein Blog ersetzbar ist.
Dennoch gerne bei Euch lesend, schauend.
Danke für Eure so vielfältigen Posts!
Und nun zur Schönheit ... zur Schönheit des Efeus.
:-)
Ich weiß, es ist eigentlich Zeit für prächtige Blüten, für die Fülle an den Sommerblühern, die uns momentan erfreuen.
Doch ich finde das, was uns unermüdlich vor Augen ist, auch dann noch, wenn die Pracht der Blüten längst vorbei ist, das ist es, was auch Raum haben darf.
Dabei ist meine Freude am Efeu noch nicht alt.
Und manchmal mag ich ihn auch nicht so, wie es ihm gebühren mag.
Er macht es hin und wieder dunkel, wächst oft im Schatten, dort, wo man nicht tief blicken kann.
Kann Mauerwerke verletzen.
Aber er kann auch geschickt empor klettern ...
sich fallen lassen ...
in Bögen wachsen ...
Und einfach eine Faszination auslösen ...
... in mir ...
Vielleicht auch in Euch? :-)
Die liebsten Grüße
Eure
P.S.: Bei einem der nächsten Male möchte ich Euch mitnehmen zu einem geschichtsträchtigen Ereignis. :-)
Es gibt sommerliche Bilder... einen Herzenspost!





